Bremsbeläge: Alle Beiträge im MTB-Forum zum Thema Fahrrad-Bremsbeläge
Zum Thema Bremsbeläge gibt es bereits mehrere Beiträge im MTB-Forum. Die folgende Übersicht zeigt Dir in chronologischer Reihenfolge die letzten Diskussionen zum Thema Bremsbeläge. Solltest Du noch weitere offene Fragen haben, kannst Du auch gerne selber einen Beitrag ins MTB Forum schreiben oder einen neuen Thread eröffnen.
Bremsbeläge – die letzten Beiträge im MTB Forum zum Thema Bremsbeläge:
Gute Bremsbeläge
ich suche für das Fahrrad von meiner Freundin (V- Brakes) ein paar neue gute Beläge, die auch einigermaßen bei Matsch und Schlamm bremsen.
Ashima Bremsscheiben - das sagen die Bremsbeläge dazu:
Meine Erfahrungen mit der Ashima ARO-08- Bremsscheibe: Die Ashima ARO08 ist Gift für die Bremsbeläge!
Welche Bremsbeläge für Hayes Stroker Ryde?
ich besitze die Hayes Stroker Ryde. Welche Bremsbeläge könnt ihr mir empfehlen, in Bezug auf die grundsätzliche Art( organisch ja nein?)
Verschleiss"anzeige" bei Bremsbelägen?
Gibt es irgendeinen Hinweis wenn die Brembeläge fast komplett runter / verschlissen sind? Bei Autos erzeugen ja z.B. Metallstifte unangenehme Geräusche, gibt's sowas bei einer Fahrradscheibenbremse auch
Baradine-Bremsbeläge für Avid Elixir?
Ich habe noch nie von der Marke "Baradine" gehört, aber die sind ausgesprochen günstig. Kennt irgendjemand von Euch diese Baradine Bremsbeläge?
Einfahrphase bei Bremsbelägen?
Nachdem ich einige Probleme mit meiner Avid Juicy 3 hatte, hab ich heute die Bremsbeläge getauscht. Jetzt quietscht und schleift zwar nichts mehr, aber dafür ist die Bremsleistung ganz schön in den Keller gewandert.
Bremsbeläge bei der Magura Julie zu weit draußen
meine Magura Julie schleift hinten und ich kann sie nicht richtig einstellen, dass die bremse keine komischen töne mehr von sich gibt. Ich habe entdeckt, dass auf der einen seite der belag etwas weiter draußen ist...
Bremsbeläge...
Habt Ihr Erfahrungen mit Bremsbelägen von KoolStop?
Verträgliche Bremsbelastung
Und zwar geht es mir darum, in wie weit ich herausfinden kann, was ich (85 kg, mit Rucksack auch mal 94) meiner Bremse (Shimano SLX 180/160) zumuten kann.
Neue Bremsbeläge für Hayes Stroker Ryde
Hey leider habe ich mir meine Bremsbeläge mit Öl geschrottet und brauche nun neue...Bitte keine TIpps wie ich die evtl wieder reinigen könnte habe alles schon probiert
Bremsbeläge nach 100km runter?
Beim ersten zusammenbauen des Rades haben die Bremsen so geschliffen, dass sie nach 400-500km ohne viel bremsen runter waren und nur noch Metall gebremst hat. Jetzt sind natürlich die Bremsscheiben in Mitleidenschaft gezogen.
Bremsbeläge für Magura Julie
Ich wollte mal von euch hören, welche Erfahrungen ihr mit Magura's Endurance bzw. Performance- Bremsbelägen gemacht habt
Ersatz-Bremsbeläge fürs MTB: Sintermetall oder organisch?
Verwendet Ihr mit Eurer MTB-Scheibenbremse Sintermetall- oder organische Bremsbeläge?
Belagwechsel Avid Juicy: Neue Bremsbeläge
Problem: Ich bekomme die Kolben des Bremssattels nicht weit genug auseinander, um die neuen Beläge zu montieren!
Bremsbeläge V-Brake
Bei mir werden demnächst neue V-Brake-Beläge fällig, also dachte ich mir ich schau mal was die Experten so empfehlen.
Wann sollte man die Bremsbeläge wechseln?
Eine Antwort auf die Frage hätte ich aber auch gleich schon parat - und zwar wenn die Bremsbeläge ungefähr so aussehen wie hier
Sind bei neuer Bremsscheibe auch neue Bremsbeläge nötig?
Was soll das bringen, nach Einbau einer neuen Bremsscheibe auch die Bremsbeläge auszuwechseln?
Kool Stop Bremsbelöge
Was ist eigl. der Unterschied zwischen den Originalbelägen für Scheibenbremsen und den von Kool Stop / Koolstop Varianten?
Bremsbeläge verschlissen nach rund 150km?
Nach Ausfahrt stellte ich fest, dass die Bremsbeläge bis auf das Trägermaterial runtergebremst waren
Über Bremsbeläge:
Handelsübliche Bremsbeläge bestehen aus den folgenden Teilen:
* Trägerplatte aus Metall bzw. Sintermetall für hohe Belastungen
* Reibmittel, darin unter anderem Antimontrisulfid und Kupfer, früher auch Blei und Asbest.[1]. Daneben Schwerspat (Bariumsulfat), das bindende Harz, welches im laufe der Herstellung unter Wärmeeinwirkung verkokt und alle Partikel miteinander verbindet. Darüber hinaus Substanzen, die dem Bremsbelag die gewünschten Eigenschaften verleihen, wie Metalle (Kupfer, Messing, Eisen, Grauguß als Pulver oder Fasern), Mineralfasern, die Sulfide von Eisen, Kupfer, Antimon, Zink, Zinn, Molybdän.
* Mitunter bei Bremsklötzen eine Geräuschdämmplatte aus Metall oder Kunststoff
Reibmittkategorien bei Bremsbelägen:
International werden vier verschiedene Reibmittelkategorien genannt. Die Unterschiede können fließend sein. Besonders der Begriff “Ceramic” ist weit gefasst. Die meisten Hersteller verfügen über mehrere Reibmittel-Mixturen, deren Zusammensetzung meist streng gehütetes Geheimnis ist. Exotische Produkte wie das Harz der Cashew-Nuss, aber auch Aramide wie KEVLAR® von DuPont oder TWARON® von TEIJIN ARAMID kommen zum Einsatz.
Semi-Metallische Bremsbeläge
Reibmittel der “Semi-Metallic” Kategorie enthalten 30 bis 65 Prozent Metall (Stahl, Eisen, Kupfer, Messing etc.) gemischt mit Graphit, Füllstoffen und Bindemitteln. Diese Beläge haben den Ruf niedriger Kosten bei einer langen Haltbarkeit und eines guten Heißbremsverhaltens, aber auch eines hohen Verschleißes der Bremsscheibe und der Anfälligkeit für Quietschen. Hauptmarkt dieser Bremsbeläge war bisher Nordamerika, wo sie aber zunehmend von keramischen Belägen verdrängt werden.
Organische Bremsbeläge
Reibmittel der “Organic” Kategorie (manchmal auch “Non Asbestos Organic” oder NAO genannt) bestehen aus Fasern, die aus Glas, Gummi, Karbon bzw. Kevlar® und Twaron® gewonnen werden können. Ferner bestehen sie aus Füllstoffen und temperaturresistenten Kunst- bzw. Naturharzen. Diese Beläge gelten als weicher, leiser, sie stehen aber auch im Ruf eines schnelleren Verschleißes und der Entwicklung von mehr Bremsstaub. Dazu entwickeln sie, vor allem nach einer erhöhten Temperaturbeaufschlagung, ein schlechteres Reibwertverhalten. Hauptmarkt dieser Bremsbeläge ist Japan und den USA.
“Low-Metallic”
Reibmittel dieser Kategorie bestehen aus den vorgenannten organischen Stoffen, gemischt mit einem Anteil von 10% bis 30 % an Metall, meist Kupfer oder Stahl. Diese Beläge stehen im Ruf eines besseren Heißbremsverhaltens, besonders bei hohen Geschwindigkeiten. Auf der Negativseite werden Bremsstaub und Quietschneigung genannt. Hauptmarkt dieser Beläge ist Europa.
Ceramic
Reibmittel der keramischen Kategorie sind ein relativ neuerer Zugang. Keramische Beläge wurden erstmals 1985 von Fahrzeugherstellern eingesetzt. Diese Reibmittel bestehen aus keramischen Fasern, Füllstoffen, Bindemitteln und möglicherweise kleinen Anteilen von Metall. Diese Beläge sind gewöhnlich heller, leiser, aber auch teurer als andere Beläge. Bei Verwendung von keramischen Belägen gilt der Verschleiß der Bremsscheiben als geringer. Hauptmärkte dieser Beläge sind Nord-Amerika und Japan. Obwohl der Begriff “Ceramic” weite Verwendung erfahren hat, gilt er unter Fachleuten nicht als generischer Begriff für ein Reibmittel. Jeder Belag, der keramische Ingredienzien enthält, kann “keramisch” genannt werden. Es kann durchaus sein, dass ein Belag, der in Europa als „low-metallic“ verkauft wird, in den USA als „ceramic“ vermarktet wird.
Sport- und Luxuswagen haben zudem manchmal Bremsbeläge aus Kohlenstofffaser verstärktem Siliciumcarbid oder auch Spuren von Ton.
Asbest
Vor 1990 wurde eine beträchtliche Menge Asbest (bis 42 % Anteil) beigefügt, was seitdem in der EU untersagt ist. Die erhöhte Asbestkonzentration lässt sich jedoch heute noch in Bereichen, wo viel gebremst wird (Kreuzungen, Autobahnausfahrten, Landebahnen, Bahnhöfe), nachweisen. Die Herstellung, der Vertrieb und der Einbau von asbesthaltigen Bremsbelägen ist in der EU seit Einführung der Asbestverordnung (Fassung 1989) verboten.
Quelle: Wikipedia.de